“Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen” und Sommerliebe

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Sommerliebe und Bücher

Disclaimer: Ich lese viel. Besonders im Sommer.

Aber warum eigentlich gerade im Sommer? Geht man da nicht eher raus und trifft sich mit anderen Menschen, isst und redet viel, fährt in Urlaub? Das liebe und tue ich natürlich auch alles – ich verbinde es eben nur mit Lesen. Mir fällt für mein gesamtes Leben kein Sommer ein, in dem ich kein Buch als Begleiter an meiner Seite hatte. Das liegt vor allem daran, dass beides das Gleiche für mich bedeutet: Sommer heißt Entspannung, abschalten. Genauso wie Lesen. Lesen hilft mir, meine Gedanken aus dem Alltag fortzubewegen, sich nicht auf meine Umwelt zu konzentrieren und endlich mal eine Pause zu machen. Pause, wie es auch der Sommer ist. Wenn ich auf dem Balkon oder im Park sitze, ist das für mich eine Pause aus meinem Alltag, die ich während keiner anderen Jahreszeit so erlebe.

“Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen”

Ein gutes Sommerbuch habe ich bereits jetzt, Anfang Juli für mich entdeckt, während ich zwischendurch immer wieder eine Pause von den Vorbereitungen meiner Masterarbeit brauche. Es handelt sich dabei um den Roman “Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen” der deutschen Autorin Petra Hülsmann, welcher am 25. Mai dieses Jahres erschienen ist.

Die Protagonistin des Buches, die Musiklehrerin Annika, wird von einer Schule aus einem noblen Hamburger Stadtteil in ein ziemliches Problemviertel versetzt – und stößt dort an ihre Grenzen. Die Schüler dort machen absolut nicht das, was sie sich vorstellt und haben keinerlei Sinn oder Talent für Musikalisches. Ihre ins Leben gerufene Musical-AG ist aus diesem Grund auch direkt zum Scheitern verurteilt. Sie holt sich schließlich Hilfe, da sie nicht mehr alleine klar kommt: von Tristan, ihrer Jugendliebe, der mittlerweile als Regisseur arbeitet.

Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten, damit ihr die gesamte Geschichte beim Lesen selbst entdecken könnt. Nur so viel: die süße Liebesgeschichte zwischen Annika und Tristan ist zwar zentraler Bestandteil des Romans, aber er enthält noch weitere, für mich sehr wichtige Themen. Man begleitet während des Lesens kontinuierlich die Protagonistin, die ihre Vorurteile beiseite schaffen und lernen muss ihre neue Schule mitsamt ihrer problembehafteten Schüler wertzuschätzen. Petra Hülsmann schafft es wichtige Gesellschaftskritik mit einer Liebesgeschichte zu verbinden – und dabei auch noch humorvoll zu erzählen.

Für mich ist gute und humorvolle Unterhaltung in einem Buch immer ziemlich wichtig – vor allem wenn ich es zum Abschalten an Sommerabenden lese. Ich lese aber auch gerne Dinge, die eine Botschaft vermitteln.  Beziehungsweise Bücher, die mir helfen, die Welt um mich herum besser zu verstehen. So ein Buch ist “Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen”, welches durch die Entwicklung der Protagonistin Annika und die weiteren Charaktere im Hintergrund eine wichtige Botschaft für Problembereiche in unserer Gesellschaft – gerade bei jungen Menschen – enthält.

Aus diesem Grund lege ich das Buch jedem ans Herz, der im Sommer eine humor- und liebevolle Ablenkung vom Alltag sucht – sich aber immer noch mit wichtigen gesellschaftlichen Themen beschäftigen will. Ich bin sehr gespannt, wie ihr das Buch findet und was es für euch ausmacht!

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